Aktuelles aus dem Pfarrverband

Kinderbibeltag 2018 in Chieming

Was Freundschaft ausmacht – Darüber machten sich über 70 Kinder zusammen mit ihren Gruppenleiterinnen am Kinderbibeltag in Chieming Gedanken. Sie erfuhren, wie die Freundschaft zwischen Jesus und den ersten Jüngern beim Fischfang begann, sie knüpften ein Netz, ließen sich in die haltenden Hände anderer fallen, bastelten Fischsteine und Freundschaftskartons und tobten sich in Mannschaftsspielen aus.
Über allen Aktivitäten stand die Zusage Jesu: Ich möchte auch mit dir Freund sein – Machst du mit?

Pfarrverbände Chieming und Grabenstätt feierten Gottesdienst am Kreuzberg

Sondermoning – Umrahmt von der herrlichen Kulisse der Chiemgauer Hausberge und dem See feierten die Pfarrverbände Chieming und Hl. Franz von Assisi (Bergen/Erlstätt/Grabenstätt/Vachendorf) am letzten Samstag einen Freiluftgottesdienst auf dem Kreuzberg in Sondermoning. Musikalisch umrahmt wurde die Messe vom Vachendorfer Chor Lichtblick.
Zu Beginn des Gottesdienstes begrüßte er die zahlreichen Gläubigen, die sich bei sommerlichen Höchsttemperaturen am Feldkreuz auf der kleine Anhöhe versammelten, um gemeinsam einen Gottesdienst zu feiern. Zudem waren aus beiden Verbänden alle Ministrantinnen und Ministranten gekommen, die im Rahmen der hl. Messe ihren Aussendungsgottesdienst zur diesjährigen Romwallfahrt begingen. Unter dem diesjährigen Motto „Suche Frieden und jage ihm nach!“ trafen die Jugendlichen am Dienstag auf Papst Franziskus bei einer Sonderaudienz auf dem Petersplatz. Über 5.500 Minis aus ganz Bayern nahmen heuer an der seit 1962 eingeführten Wallfahrt im Vier-Jahres-Rhythmus teil.

Nachdem Pater Florin das Evangelium der wunderbaren Speisung einer Volksmenge am See von Tiberias (Johannes 6,1-15) verlas, erklärte Pater Gabriel in seiner Predigt, dass die Menschen damals ein Bedürfnis nach Hunger hatten und dieser gestillt werden musste. Er fragte die versammelte Gemeinde, welche besonderen Bedürfnisse im Hier und Jetzt bei uns Priorität hätten, worauf zwei Antworten gefallen sind: „Frieden & Liebe“.
Pfarrer P. Gabriel hinterfragte wie wir den Frieden in der Welt herstellen können? Wer kann den Frieden schaffen? Sind dafür eigentlich Politiker verantwortlich? Wir persönlich können auch bei uns im Kleinen einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, indem wir dort mit Frieden beginnen, wo wir Leben und Arbeiten. Er nahm dabei auch Bezug auf die Romwallfahrt der Jugendlichen. Sie haben es sich – wie Jesus – zur Aufgabe gemacht den Frieden zu suchen und sich unermüdlich und mit ganzer Kraft für ihn einsetzen. Denn aus dem Evangelium wird uns berichtet, dass er Frieden schaffte, indem er fünf Brote und zwei Fische an über 5.000 Leute verteilte, damit sie nicht in Unruhe gerieten.
Weiter betonte Pater Gabriel, dass die Liebe unter den Nächsten ein ebenso notwendiges Bedürfnis sei. Es ist wichtig, die Liebe untereinander in der Familie, in der Ehe oder dem Nächsten zu schenken, sowie diese spüren und erfahren zu dürfen. Dies sind christliche Werte, mit denen man große Zeichen setzen kann.
Auf der weißen Kasel von Pfarrer P. Gabriel, welche er beim Weltjugendtag 2013 in Rio de Janeiro bekam, ist der bekannte „Christo – Christus der Erlöser“ mit seinen ausgebreiteten Händen abgebildet. Es zeigt, dass uns Christus Alle umarmen möchte.
In diesem Sinne sprach Gabriel den Friedensgruß und forderte alle auf sich zu umarmen mit den Worten „Schön, dass es dich gibt!“.
Im Anschluss an den Wettersegen sprach P. Gabriel den Segen für die jungen Wallfahrer aus und sorgte bei allen für eine kurze Abkühlung mit reichlich Weihwasser. Zu guter Letzt stimmte die Gruppe Lichtblick das irische Segenslied „Und bis wir uns wiedersehen, halte Gott dich fest in seiner Hand“ an, ehe die Ministranten in den späten Abendstunden mit dem Bus nach Rom fuhren. Ein herzliches Vergelt´s Gott galt den zahlreichen Besuchern, allen, die den Gottesdienst vorbereitet hatten, dem Vachendorfer Chor Lichtblick, den Minis und besonders E. Enzinger, der für die Messfeier ein Zelt und Wegweiser aufstellte. Da er bereits über sechs Kreuze im Pfarrverband restauriert und das neue Tau-Kreuz am Chieminger Pfarrhaus gezimmert hat (wir berichteten), wird er das Wegkreuz auf dem Kreuzberg bis zum nächsten Freiluftgottesdienst im nächsten Jahr wieder auf Vordermann bringen. Herzlichen Dank.

Andreas Beer

Wetterkreuz